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Regenbogenfamilien bei Vielfalt e.V.

Drei neue Angebote

Etwa ein Drittel aller lesbischen Frauen hat Kinder. Oft stammen diese aus vorherigen heterosexuellen Beziehungen. Aber immer häufiger gibt es lesbische Frauen, die sich erst nach dem Comming-Out ihren Kinderwunsch erfüllen. Sei es dadurch, daß sie ein Kind adoptieren oder in (Dauer-)Pflege nehmen. Oder dadurch, daß sie durch eine Insemination schwanger werden.

Gesicherte Zahlen darüber, wieviele Lesben tatsächlich einen Kinderwunsch haben, gibt es bisher nicht; auch nicht darüber wieviele Lesben mit Kinderwunsch auf Kinder verzichten, weil sie immer noch nicht an geeignete Informationen kommen oder die Umsetzung immer noch mit größeren Schwierigkeiten verbunden ist als bei Heteros.

Der Lesbenverein Vielfalt e.V. bietet seit mehr als sieben Jahren Gruppen und Treffen für Lesben an. Nun startet der Verein das Projekt "Regenbogenfamilie" und bietet in Dortmund zwei neue Möglichkeiten zum persönlichen Kennenlernen an, um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen, sich zu unterstützen und um Kontakte für gemeinsame Aktivitäten mit und ohne Kids zu knüpfen.

Ab dem 12.4. jeden 2. Montag im Monat startet das Treffen für Lesben mit Kinderwunsch.

Ab dem 19.4. jeden 1. und 3. Montag im Monat beginnt der Treff für lesbische Mütter und Co-Mütter.

Hier sind ausdrücklich sowohl Lesben mit Hetero-Vergangenheit angesprochen, wie auch Lesben, die auf andere Weise ihre Kinder bekommen haben. Treffpunkt ist jeweils Raum 20 im Hansmann-Haus, Märkische Straße 21 von 19:00 h bis 21:00 h.

Als drittes Angebot hat der Verein ein Forum auf seiner Homepage freigeschaltet, in welchem sich Frauen zum Thema "Regenbogenfamilie" austauschen können.

Weitere Infos gibt es unter 0231 - 13 35 777 oder www.vielfalt-net.de

 

 

 
SLADO e. V. setzt seine Arbeit erfolgreich fort

Für den Vorstand des Dortmunder Dachverbands der Lesben-, Schwulen- und Transidentenvereine (SLADO e.V.) erklärt das Vorstandsmitglied Frank Siekmann:

 

"Die Mitgliedervereine von SLADO e.V. haben am 16. März 2010 auf der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Zu den Vorstandmitgliedern gehören nun: Daniel Demant, Daniel Johanning, Olaf Schlösser, Stefanie Schmidt und Frank Siekmann.

slado-vorstand.jpg

 

Neben den Wahlen wurde auch eine Debatte über den Stand der Gleichberechtigung von uns in Dortmund geführt. So befinden wir uns in einer ambivalenten Situation. Einerseits ist der Grad der rechtlichen Gleichstellung fast abgeschlossen und die meisten gesellschaftlichen Institutionen und die Dortmunder Politik begegnen uns mit offenen Armen. Andererseits findet Diskriminierung, wenn auch eher unterschwellig, weiterhin statt. Aktuelle repräsentative Umfragen bestätigen diese Wahrnehmung und setzen sogar warnende Zeichen für die weitere Entwicklung. Diese werden wir genau im Auge behalten.

Bei der weiteren Diskussion über die Arbeit von SLADO e.V. haben wir uns an diesem Abend einige Ziele gesetzt. So hat die Entwicklung der Dortmunder Haushaltslage auch direkten Einfluss auf wichtige Projekte für die Dortmunder Lesben, Schwulen und Transidenten. Hierzu gehören die Weiterführung des Gesundheitsladen Pudelwohl , die Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung Sunrise , die Einrichtung von Beratungseinrichtungen und eine Altenbegegnungsstätte. Alle Einrichtungen sind von Kürzungen bedroht bzw. in ihrer Existenz gefährdet.Der SLADO Vorstand hat sich daher als vorrangiges Ziel gesetzt, die vorhandenen Strukturen zu sichern und fortzuführen. Hierzu befinden wir uns in intensiven Gesprächen mit der Stadt und den Dortmunder Rathausfraktionen. Bei den laufenden Verhandlungen mit den Wohlfahrtsverbänden fordern wir die Stadt auf, deutlich zu machen, welche Handlungsfelder sie in Zukunft, trotz der Einsparungen, gefördert haben möchte. Wir hoffen, dass die Stadt dabei ihrem Versprechen gerecht wird, dass dabei auch lesbische, schwule und transidente Projekte in Zukunft hierüber fianziell gefördert werden.

Die bevorstehende Landtagswahl in NRW prägt aber auch unsere Arbeit. So veranstalten wir zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Lesben in NRW und dem Schwulen Netzwerk NRW , die zentrale NRW-weite Podiumsdiskussion zum Thema "Politik für Lesben, Schwule und Transidente in NRW" am 13. April 2010. Bislang haben wir von fast allen Parteien eine Zusage für diese Veranstaltung erhalten. So wird unter anderem die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Frau Sylvia Löhrmann, an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Darüber hinaus veranstaltet SLADO e.V. am 28. August 2010 wieden den Dortmunder CSD . Innerhalb dieser Veranstungswoche konnte die Autorin Mirjam Müntefering für eine Lesung gewonnen werden. Weitere Programmounkte werden folgen."

 

 
Gedenken muß auch Konsequenzen haben

Nach Nazi-Strafrecht verfolgte Homosexuelle endlich rehabilitieren und entschädigen

Anläßlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010 erklärt Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Gedenken muß auch Konsequenzen haben. Heute Gedenken wir aller Opfer des Nationalsozialismus: der Opfer des Holocausts an den europäischen Juden, des Völkermordes an Sinti und Roma und der Menschen, die als politische Gegner, als Homosexuelle oder aus vielen anderen Gründenverfolgt, eingesperrt und ermordet wurden.

Dabei darf auch nicht vergessen werden: Das Nazi-Strafrecht gegen Homosexuelle bestand in der Bundesrepubik noch jahrzehntelang fort. Der von den Nationalsozialisten 1935 massiv verschärfte Homosexuellen-Paragraph 175 blieb in der NS-Fassung bis 1969 unverändert in Kraft. Die Verfolgung durch Polizei und Justiz ging ungebrochen weiter. Es gab im demokratischen Staatüber 50.000 Verurteilungen Homosexueller nach Nazi-Recht. Das ist ein monströser Schandfleck unserer Demokratie. Dieses dunkle Kapitel muß endlich aufgearbeitet werden. Wir fordern die Aufhebung der Unrechtsurteile sowie die Rehabilitierung und Entschädigung der in Deutschland wegen homosexueller Handlungen verfolgter Menschen.

 

 
Neues Angebot für Lesben im KCR!
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Endlich ist er da, der Treff für Lesben in den besten Jahren im KCR.

"Lesbian Summer" ist ein vierzehntägig stattfindender offener Treff für Lesben ab 45.

Der Treff bietet die Möglichkeit, mit Lesben in einem ähnlichen Alter entspannte und anregende Abende zu verbringen und vielleicht auch einmal über die eigene Lebensgeschichte und das Älterwerden ins Gespräch zu kommen.

An den Abenden können jederzeit auch weitere Aktivitäten und Treffen (z.B. gemeinsames Wandern, kochen, Kinobesuche u.v.m.) geplant und verabredet werden.

 

Zeit und Ort: 

"Lesbian Summer findet (im Wechsel mit "Gay and Grey", dem Pendant der Männer) jeden 2. und 4. Freitag im Monat ab 19:30 Uhr im KCR statt.

 

Kontakt und weitere Infos:

Ulla, Tel. 0176 / 51 63 84 21 (Bitte vor dem ersten Kommen telefonisch melden, wir wir uns nicht immer im KCR treffen).

 

 

 
Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung

Dortmunder Lesben und Schwule im Nationalsozialismus

Anhand exemplarischer Lebensläufe wird die Situation Homosexueller unter dem Nationalsozialismis gezeigt.

 

Donnerstag, 5. November 2009 18:30 Uhr

in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

 

Dies ist eine Veranstaltung der Kooperationspartner

  • SLADO Arbeitskreis schwul-lesbische Geschichtein Dortmund
  • Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
  • Arbeisstelle Zukunft braucht Erinnerung


 
Dortmunder CSD 2009

Es war ein großartiger 13. Christopherstreet Day (CSD), den das Vorbereitungsteam auf die Beine gestellt hatte. Auch wenn das Wetter nicht ganz so wie gewohnt mitspielte, besuchten etwa 10.000 Besucher das Fest zwischen Marien- und Reinoldikirche.

Nach dem ökumenischen Gottesdient startete ein buntes Programm. Es gab wie gewohnt eine gute Mischung aus Politiktalks und Unterhaltung. So ließ sich während des Festes - einige munkeln, es hinge wohl mit den anstehenden Wahlen zusammen - politische Prominenz blicken: Claudia Roth, Hannelore Kraft, Ulrich Sierau sowie Hans Jochim Pohlmann, um nur einige VertreterInnen zu nennen.

Auf der Bühne standen bei den Talks Rede und Antwort: Eberhard Weber (DGB), die Vertreter des Projektes IWWIT, sowie die KandidatInnen für den Deutschen Bundestag für Dortmund.

Das Herzstück bildete das fachkundig zusammengestellte Bühnenprogramm:

  • Europas erste Chear-Leading-Gruppe, die Pink Pomps
  • die Comedygruppe P. Laste & E. Laste
  • der Berliner Mundart- und Schlagersänger Donato Plögert
  • die Queerelas mit ihren heißen Sambarythmen
  • "the white Lady of Soul" Wanda Key
  • 2for music und
  • das bekannte Travestie-Duo Grace Royal

Den Platz rockte der Stargast des Abends: Ireen Sheer. Durch das Programm führte zum ersten Mal in unnachahmlicher Art und Weise Käthe Köstlich.

Nach 20:00 Uhr kamen die tanzwütigen auf dem CSD endgültig auf ihre Kosten. Bei der Open-Air-Party vor der Bühne mit DJ Micha und im Anschluß auf der CSD-Aftershow-Party im Heimes ließen sie den Tanzboden beben.

Wir bedanken uns bei allen Künstlerinnen und Künstlern für ihren Einsatz. Den Sponsoren danken wir, gerade angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, für ihre Unterstützung. Ganz besonders möchten wir den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer würdigen, ohne deren Hilfe ein solches Fest nicht möglich wäre. Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren, dass diese auf einer kleinen Party im KCR im Oktober ihren Erfolg feierten und erste Ideen für den 14. CSD im Jahre 2010 schmiedeten. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr! 

 

 

 
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Der SLADO e.V. ist Träger des Schwul-lesbischen Jugendzentrums SUNRISE

 

IWWIT Kampagne

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Die Aufklärungskampagne der Deutschen Aidshilfe -  "Ich weiß was ich tu! "
Termine
SLADO Sitzung
Die SLADO Sitzung findet jeden 3. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in den Räumen des KCR e.V. (Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund) statt.
 
Schauburg
Atueller Filmtipp!!!


Lesbisch Schwule Transidente Filmreihe in der Schauburg 
 
 

Mehr Infos...

 

 

gefördert durch:
 
Link zur Webseite des Ministeriums
  
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