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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte!
Der Arbeitskreis schwul-lesbische Geschichte Dortmund besteht nunmehr seit mehr als sechs Jahren. In dieser Zeit hat er zur schwulen und lesbischen Geschichte der Westfalenmetropole geforscht. Er hat an der ständigen Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte der Stadt Dortmund in der Steinwache mitgearbeitet und die Lebensläufe zahlreicher, während des Nationalsozialismus verfolgter schwuler Männer aus Dortmund recherchiert. Darunter Alex Damm, an dessen Freitod 1936 ein Stolperstein am Burgwall erinnert.
Bisher stand die Verfolgung schwuler Männer während des Nationalsozialismus im Blickpunkt unserer Forschung. Nunmehr wollen wir uns verstärkt den ersten drei Jahrzehnten der Bundesrepublik zuwenden, den Fünfziger-, Sechziger- und Siebzigerjahren. Und endlich wollen wir auch die Situation der Lesben genauer in den Blick nehmen.
Doch dazu brauchen wir Unterstützung. Dazu brauchen wir Dich!
Wolltest Du immer schon mal wissen, wo die ersten schwulen Kneipen Dortmunds standen? Wie es dort zuging und wer dort verkehrte? Wie war es, als schwuler Mann zu leben, bedroht vom Paragraphen 175, der schwulen Sex zwischen erwachsenen Männern mit Gefängnis und Zuchthaus bedrohte. Oder als lesbische Frau, umstellt von Verdächtigungen und Nachstellungen. Wie erging es Jugendlichen, die merkten, anders als die andern zu sein? Was unterschied sie von den heutigen lesbischen und schwulen Jugendlichen?
Es ist gleich, wer Du bist. Gleich welchen Alters, welchen Geschlechts, welchen Bildungsgrades. Du brauchst kein Vorwissen mitzubringen, nicht Geschichte studiert zu haben.
Wenn Du Interesse an schwuler und lesbischer Geschichte hast, bist Du bei uns herzlich willkommen.
Der Geschichtsarbeitskreis trifft sich jeden vierten Dienstag im Monat im KCR.
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